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Ernüchternde Fakten

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Erschreckende neue Nachrichten



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Die neue Sendereihe "Tatort Internet – Schützt endlich unsere Kinder" ist ein investigatives und gesellschaftlich äusserst relevantes Format, das aufrüttelt, hochgradig schockiert und uns alle betrifft. RTL II widmet zehn Folgen "Prime Time" in einem noch nie da gewesenem Rahmen dem Schutz von Kindern und Jugendlichen. Es ist fünf vor Zwölf..!

Allerhöchste Zeit, um dieses Thema zur Chefsache zu machen. ...Eigentlich. Aber wo sind unsere Gesetzesvertreter...? Die haben anscheinend andere Sorgen. Da wird sich lieber in den eigenen Reihen herumgestritten. Wenn die sich nicht einig werden, wie sollen dann die Sorgen und Probleme der Bürger zu lösen sein...?

Warum auch...? Kinder von Politikern werden mit dem Chauffeur, und mit einem Bodyguard zur Schule gebracht, und auch wieder abgeholt. Oder aber der Privatlehrer kommt ins Haus. Was können einem da die Probleme des ganz normalen Bürgers angehen...? Geld spielt da auch keine Rolle. Man hat es eben.

Wann meldet man sich mal öffentlich zu Wort, und sagt ganz klar und deutlich: "Ja, wir haben ein Problem das schnellstmöglich bekämpft werden muss". Aber solche Versprechen werden wir wohl erst wieder kurz vor der nächsten Bundestagswahl hören. Denn Wählerstimmen einzufangen ist viel wichtiger als das lästige lösen von Problemen.

Kurz nach der Wahl werden die angeblichen Versprechen dann wieder kurzerhand verworfen. Das kennen wir alle aus der jüngsten Vergangenheit. Als Politiker muss man eben auch ein bischen Schauspielunterricht genommen haben, um sich erfolgreich durchs Leben zu lügen......!

 
Täglich nehmen Erwachsene über das Internet Kontakt zu Kindern und Jugendlichen auf. Dabei verleiten sie ihre Chatpartner zu anstößigen Gesprächen, belästigen sie und fordern oft ein persönliches Treffen mit sexuellen Absichten. Aber konnten wir alle nicht schon damit rechnen? Haben wir es nur verdrängt?

Ahnungslosigkeit auf breiter Front



Ähnlich sieht es leider auch bei Lehrern, Polizeidienststellen, Kinderschutzorganisationen und vielen anderen Institutionen aus. Wir haben mittlerweile über zehn Jahre damit vertan begeistert und kritiklos zuzusehen.

Es hat sich hier ein riesiger Wirtschaftszweig entwickelt. Auch haben sich Kriminelle in unbekanntem Ausmaß das Netz zunutze gemacht, um ihren "Geschäften" und Neigungen völlig unbehelligt nachzugehen. Drogen, Frauen, Kinder, Sex, Leichenbilder... alles ganz leicht zu haben im Netz. Aber genau so verhält es sich mit den Konsumenten. In Foren und Chats findet heute jeder die Gesprächspartner, die er sucht. Selbstmord, Rollenspiel oder die vermeintliche Liebe: für jedes Anliegen gibt’s passende Räume und Chatfreunde.

"Wir können die Entwicklung nicht mehr aufhalten", lautet die einhellige Meinung von Fachleuten, die sich täglich im Netz bewegen, um Kriminelle aufzuspüren. Bleibt eigentlich nur, endlich mit mehr Realismus an das neue Medium heranzugehen und endlich sachlich Kritik zu üben.

Dringend muss Präventionsarbeit in den Schulen und Elternhäusern durchgeführt werden, um zu versuchen Kinder und Jugendliche davor zu schützen, Opfer zu werden. Es muss ein Beratungsangebot für Eltern und Kinder, speziell zu diesem Themenkomplex installiert werden, um Opfern dieses sexuellen Missbrauchs helfen zu können. Grundsätzlich sollte über den Wert des neuen Mediums nachgedacht werden. Insbesondere im Zusammenhang mit der Frage, inwieweit man Kindern und Jugendlichen eine Welt zumuten sollte, die ihre Entwicklung negativ beeinflusst. Warten wir nicht, bis wir amerikanische Verhältnisse haben: Vom Chatfreund vergewaltigte und getötete Kinder!

 


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Könnten wir Eltern es uns jemals verzeihen, wenn wir vor eine schrecklichr Tatsache gestellt werden würden?  Das Kind ist verschwunden, und niemand kann sofort helfen?  Wir arlamieren die Polizei, und die kann auch nichts machen, als eine Fahndung herausgeben?  Dabei wäre alles so einfach gewesen, wenn wir das Handy unseres Kindes präpariert hätten. Warum haben wir damals darüber nachgedacht, aber es dann doch verdrängt?  Lassen Sie es nicht soweit kommen, denn Sie könnten es sich nie verzeihen. Wagen Sie diesen kleinen Schritt  zum ruhigeren Schlaf. Wichtig ist, dass Ihr Kind nichts davon erfährt.